Verkannte Gefahr: Das sind die fünf riskantesten Lebensmittel der Welt

Essen ist lebenswichtig. Doch nicht jedes Nahrungsmittel ist auch gesund. Einige können sogar lebensgefährlich sein. Leider gehören dazu vor allem die besonders beliebten Lebensmittel. Worauf Sie besser verzichten sollten, erfahren Sie hier.

 fünf riskantesten Lebensmittel

+ Ein Drittel aller Krebserkrankungen entsteht durch falsche Ernährung +

+ Besonders gefährlich sind kohlenhydratreiche, frittierte Lebensmittel +

+ Verschimmeltes Essen am besten komplett wegwerfen +

Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit die zweithäufigste Todesursache. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben jährlich etwa 8,2 Millionen Menschen an Tumorerkrankungen.  Experten gehen davon aus, dass in Deutschland rund 35 Prozent aller Krebserkrankungen auf das Konto falscher Ernährung gehen.

Besonders fünf Lebensmittel stellen ein großes Risiko dar:

  • Hot Dogs: Die beliebten Würstchen enthalten Nitrate. Dieser Zusatzstoff sorgt einerseits für die Farbe und macht andererseits das Fleisch haltbarer. Nitrate an sich sind ungefährlich. Gefährlich werden sie jedoch, wenn sie zusammen mit Eiweiß (Aminen) aus dem Fleisch Nitrosamine bilden. Das passiert leicht in saurem Milieu, wie es etwa im Magen herrscht.

    In Tierversuchen konnten Forscher nachweisen, dass Nitrosamine Krebs erregen können. Epidemiologische Studien weisen zudem darauf hin, dass Nitrosamine vor allem Magen- und Darmtumore auslösen.

    Ähnlich gefährlich ist verarbeitetes und gepökeltes Fleisch wie etwa Speck.

  • Pommes und Chips: Durch das Frittieren entsteht in Pommes Acrylamid, das sich in Tierversuchen als krebserregend herausstellte. „Bei hoher Dosis schädigt es zudem die Nerven“, erklärt Susanne Weg-Remers vom Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrum.

    Acrylamid steckt in allen kohlenhydratreichen Lebensmitteln, die auf hohe Temperaturen erhitzt werden. Der Körper baut den Stoff in Glycidamid um, das für eine Erbgutänderung verantwortlich sein kann. Mutierte Zellen erhöhen wiederum das Tumorrisiko.

    Doch das Acrylamid ist nicht die einzige Gefahr, die in den Pommes steckt. Da sie häufig in gehärtetem Fett frittiert sind, können sogenannte Transfette in die Fritten gelangen. Transfette erhöhen zwar nicht direkt das Krebsrisiko. Aber sie docken im Körper an Plätzen an, die eigentlich für die gesunden ungesättigten Fettsäuren vorgesehen sind. Eine Folge: Der Körper fühlt sich nie wirklich satt, was häufig zu einer Gewichtszunahme führt, die wiederum das Krebsrisiko erhöht.

  • Donuts: Die süßen, frittierten Teigringe enthalten – wie die Pommes – häufig Acrylamid und Transfette. Zudem machen sie dick durch die riesigen Mengen Zucker und Fett, die darin enthalten sind.
  • Gegrilltes: Verbranntes Fett kann gegrilltes Fleisch zu einem großen Gesundheitsrisiko machen. Tropft Fett vom Fleisch in die Glut entsteht Benzpyren, das mit dem Rauch dann wiederum das Fleisch kontaminieren kann. Der Stoff, der zu den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) gehört, ist die Hauptursache für Magenkrebs. Abhilfe schafft eine Folie zwischen Grillgut und Glut, oder die Wahl einer mageren Fleischsorte.

    Mit dem Verzicht auf Gegrilltes ist es aber leider nicht getan:  Auch die verbrannte Salami auf der Pizza kann die gefährlichen Kohlenwasserstoffe enthalten.

Schimmel ist immer eine Gefahr

Ein weiterer großer Risikofaktor ist Schimmel, egal auf welchem Lebensmittel. Schimmelpilze können nachweislich Krebs fördern. Die Mykotoxine wirkend aber nicht nur krebserregend, sie schädigen zudem auch Nervensystem und Erbgut.

Susanne Weg-Remers vom Krebsinformationsdienst rät daher, angeschimmelte Lebensmittel wegzuwerfen und keine „Rettungsversuche“ zu unternehmen. Die Schimmelpilze verteilen ihre Sporen meist schnell. Einfaches Wegschneiden bringt daher selten etwas.

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